Hochwertige Spannbettlaken

Qualitativ hochwertige Spannbettlaken sind in der Regel deutlich schwerer als solche von minderer oder mittlerer Qualität. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie erheblich dichter und damit dicker sind. Glücklicherweise müssen Kunden Spannbettlaken vor dem Kauf nicht in der Hand wiegen und deren Gewicht abschätzen, denn sie können das spezifische Gewicht der Produkte anhand der Kennzahl Gramm pro Quadratmeter ablesen. Unterschiedliche Produkte lassen sich somit leicht vergleichen.

Hochwertige Spannbettlaken sind oftmals teurer als minderwertige Konkurrenzprodukte. Dies liegt daran, dass ihre Produktion erheblich aufwendiger ist. Der Qualitätsunterschied ist dabei allerdings im wahrsten Sinne des Wortes spürbar, denn mit dem richtigen Sitz auf der Matratze oder dem Topper, sorgt ein Premium-Laken für einen hohen Schlafkomfort und ausgeruhte Nächte.

Hochwertige Spannbetttücher Gewicht

Das Gewicht eines Spannbettlakens resultiert aus der verwendeten Fadendicke in Kombination mit der spezifischen Webdichte.

Als Faustregel gilt, dass je dicker der verwendete Faden ist, desto schwerer und robuster ist auch das fertige Laken. Allerdings wird das Laken durch die Verwendung von dicken Fäden auch rauer.

Aus diesem Grund bedeutet ein hohes Gewicht des Spannbettlakens aufgrund von dicken Fäden nicht automatisch eine hohe Qualität. Deshalb sind Laken, bei deren Produktion ein dünner Faden verwendet wurde, prinzipiell zu bevorzugen.

Das hohe Gewicht eines Spannbettlakens mit guter Qualität sollte demnach nicht auf die Dicke des verwendeten Fadens, sondern hauptsächlich auf der Webdichte basieren. Denn dicht gewebte Stoffe sind blickdichter und hochwertiger.

Besonders hochwertige Bettlaken zeichnen sich folglich durch eine hohe Webdichte bei der gleichzeitigen Verwendung von dünnen Fäden aus. Jersey-Spannbettlaken stellen dabei häufig das Optimum mit einer Dichte von bis zu 250 Gramm pro Quadratmeter dar.

Material

Das verwendet Material ist entscheidend für die Qualität und spezifischen Vorzüge eines Spannbettlakens. Hochwertige Rohstoffe stellen dabei Baumwolle und Lyocell dar.

Um die Eigenschaften des Endproduktes zu verbessern, werden häufig Materialmischungen zur Produktion eines hochwertigen Spannbettlakens verwendet. Wird beispielsweise Elastan beigegeben, wird das fertige Textil dehnbarer. Das Laken lässt sich somit leichter auf die Matratze oder den Topper ziehen.

Webart

Die Webart eines Spannbettlakens stellt neben dem verwendeten Material die Hauptkomponente für die resultierende Qualität dar. Während normale Laken, die beispielsweise häufig auch in Hotels Verwendung finden, nur einen mittleren Liegekomfort bieten, fühlen sich Jersey-Laken in schwerer Qualität weich und geschmeidig auf der Haut an.

Diese positiven Eigenschaften resultieren aus der hohen Webdichte, mit der diese Laken hergestellt werden. Zu erkennen ist ein hochwertiges Jersey-Laken daran, dass es besonders blickdicht bei der gleichzeitigen Verwendung von dünnen Fäden ist.

Steghöhe

Die Steghöhe gibt die Höhe eines Spannbettlakens an. Dieses Maß eines Spannbettlakens ist besonders wichtig, da es entscheidend für den Sitz des Lakens auf der Matratze oder dem Topper ist. Denn auch ein Spannbettlaken in Premiumqualität kann seine positiven Eigenschaften nicht entfalten, wenn es schlecht an der Matratze fixiert wird und deshalb Falten wirft.
Im Idealfall ist das Spannbettlaken mindestens 5 cm höher als die Matratze oder der Topper. Hierdurch besitzt das Laken genügend Überstand, um einen sicheren Halt zu haben. Ist der Überstand hingegen deutlich niedriger, neigt das Spannbettlaken dazu zu verrutschen und Falten zu werfen.
Bei der Wahl eines hochwertigen Spannbettlakens sollte deshalb insbesondere der konkrete Einsatzzweck beachtet werden. Soll ausschließlich der Topper bezogen werden, sollte ein gutes Spannbettlaken mit einer Steghöhe von bis zu 15 cm gewählt werden. Sollen hingegen sowohl die Matratze als auch der Topper bezogen werden, empfiehlt es sich auf Laken für hohe Matratzen mit einer Steghöhe von bis zu 40 cm zurückzugreifen.